Wandergruppe am Gipfelkreuz

Die Kunst, verbunden zu leben

Kennst du das? In mir gibt es oft eine Sehnsucht nach Zeit und Raum für die wirklich essenziellen Lebensfragen, für inneren Prozess und für Verbundenheit.

  • Wie kann ich ganzheitlicher (er-)leben? Wie werde ich bewusster, was in meinem ganzen Wesen vor sich geht - Gedanken, körperlichem und emotionalen Empfinden? Wie würdige ich meine Bedürfnisse besser?


  • Wie gestalte ich den Kontakt mit meinen Mitmenschen schöner und authentischer? Wo will ich mehr mein «Ja» zu Kontakt leben und wo meine Grenzen besser achten?


  • Was ist mein Platz und meine Beziehung zur weiteren Welt? Wie verbinde ich mich mit der Natur und erlebe mich wieder als integralen Teil von ihr? Was machen die vielfachen ökologischen Krisen mit uns – und wir mit ihnen?

Gemeinsam vertiefen wir Verbundenheit auf drei Ebenen

Wandern am Meer

Mit uns selbst

Das Wandern draußen, in majestätischer Natur, bringt nicht nur unsere Körper sondern auch vieles in unserem Inneren in Bewegung. Uns bewusst Zeit für uns selbst zu nehmen ist ein Geschenk in unseren oft so getakteten und hektischen Leben. 

Wenn der Alltagsmodus in den Hintergrund tritt, eröffnen sich häufig interessante, andere Blickwinkel. Diese Erfahrung machen wir während der Wanderreise gezielt nutzbar und fördern sie durch ausgewählte Übungen aus der Gestalttherapie, Achtsamkeits-Ansätzen, Meditation und Yoga.

Dadurch können wir lernen, uns schrittweise bewusster zu erleben mit allem was dazu gehört - neben unseren Gedanken auch unsere Gefühle und Körperempfindungen.

Mehr Bewusstheit ist eine wichtige Voraussetzung, um in liebevollen Kontakt mit unseren Bedürfnissen und Wünschen zu kommen - und damit immer mehr unseren eigenen Weg sehen und gehen zu können.

Wandergruppe in Freude

Mit unseren Mitmenschen

Beim Wandern in der Gruppe erleben wir unser «Ja», unser «Nein, danke» sowie unsere Vermeidungen von Kontakt jeden Tag direkt in der Interaktion miteinander. 

Der Mikrokosmos der Gruppe spiegelt dabei oft wichtige Teile der Beziehungsstrukturen unseres Alltags wider und ist damit ein spannendes Versuchslabor, in dem wir viel lernen können.

In gestalttherapeutisch-inspirierten Gruppenrunden besprechen wir unsere Kontakt-Erfahrungen. Hier können wir gemeinsam Realitätschecks und Kontaktexperimente machen und neue Erfahrungen einladen. 

Durch weitere Kontaktübungen aus Gestalttherapie, Theaterpädagogik und bewusste Bewegungspraktiken lernen wir noch besser zu verstehen, wie wir mit unseren Mitmenschen in Kontakt gehen und wie wir unsere Beziehungen verschönern können. 

Naturerlebnis

Mit unserer Mit-Welt

Etwas passiert tief in uns, wenn wir durch Landschaften wandern, die der Mensch wenig verändert hat. Die Weite und Naturkraft erinnern viele von uns ans große Ganze und dass wir ein wichtiger Teil davon sind. Wir spüren klarer die Wechselbeziehungen, die uns mit allem Leben auf dem Planeten verbinden. Oft fühlen wir uns draußen berührt und ehrfürchtig - persönlich freier und gleichzeitig verbundener mit der Mit-Welt.

Gleichzeitig wird nirgendwo so sehr wie in der Natur deutlich, wie fragil unser Planet ist. Wir überschreiten derzeit sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen, u.a. durch die Klima- und die Biodiversitätskrisen. Diese Grenzverletzungen verursachen jetzt schon viel Leid und erhöhen auch das Risiko weiträumiger, abrupter oder irreversibler Schäden in der Zukunft drastisch. 

Was machen diese vielfachen ökologischen Krisen mit uns – und wir mit ihnen? Wie können wir uns wieder mehr als integralen Teils der Natur erleben und dementsprechend leben? 

Wir nähern uns diesen Fragen gemeinsam: durch bewusste Naturerfahrung,  inhaltliche Inputs und Diskussionen, Übungen und Rituale zur ökologischen Sensibilisierung. Dabei geht es nicht nur ums Verstehen, sondern auch um das Erleben unserer Naturbeziehung auf der Körper- und Gefühlsebene.

Innehalten...

 

Im Alltag stürmen immer wieder starke Wellen von Verpflichtungen und Ablenkungen über uns hinweg. Viel zu oft sind wir zum Funktionieren, zum Rennen angehalten. 

Wofür eigentlich? Und wohin? Halb-bewusst, zerstreut oder gestresst kann es schwerfallen, sich selbst aufmerksam wahrzunehmen, wirklich tief zu gehen.

Dann kann es sehr wohl tun, innezuhalten. Einfach einen kleinen Schritt aus dem jetzigen Rahmen herauszutreten, um dir eine neue Perspektive zu schenken. Auf dich und deine Mit-Welt.

Lass uns gemeinsam neue Zugänge und Wege zu mehr Verbundenheit in deinem Leben erkunden. Mit Tiefe. Und Leichtigkeit. 

Erlebe fünf Tage voller Impulse im vertraulichen Setting einer kleinen Gruppe von Menschen, die deine Lust auf Selbsterfahrung und inneren Prozess teilen.


Wanderer vor Berggipfel

... in Bewegung kommen und aufblühen.

Zusätzlich zum Wandern erwarten dich jeden Tag ausgewählte Übungen, die deine Bewusst­heit und den Kontakt mit dir, deinen Mit-Menschen und deiner Mit-Welt beleben.

So erklimmst du täglich neue Etappen auf dem Weg zu deinen inneren Gipfelzielen während wir von Berghütte zu Berghütte wandern oder du dem Ein- und Auslaufen des Meeres mit deinem Atem folgst.


Lass dich von der Weite und der rauen Schönheit der majestätischen Berg- oder Küstenwelt verzaubern und von dem gemeinsamen Gruppenprozess inspirieren. 

Und vielleicht begegnest du dir hier selbst neu abseits der Geschichten, die du dir im Alltag über dich erzählst.

Bergpanorama

Erfahre mehr über die Wissenschaft hinter den Retreats

Theoretischer Hintergrund

Das Konzept der Retreats nährt sich von einflussreichen Theorien zu menschlicher Motivation, Stressreduktion, Calm and Connection, kognitiven Aufmerksamkeits-Wiederherstellung und Biophilie.

Diese Theorien bilden auch die Grundlage für die folgenden Studien-Ergebnisse, mit denen gemeinsam sie zur "Theorie der Veränderung" der Retreats geführt haben (theory of change)

Theorie der Veränderung Teil 1: Naturerlebnisse steigern Wohlbefinden. 

Die Theorie der Veränderung hinter den Retreats basiert auf Erkenntnissen aus Umweltneurowissenschaften und Psychologie.

Sie zeigen erstens, dass Naturerfahrungen positive Auswirkungen auf das Gehirn, das körperliche Wohlbefinden und die mentale Erholung haben [Studien: 1, 2, 3, 4, 5, 6]. Dies ist besonders bei unberührten, wilden, und vielfältigen Umgebungen der Fall, wie hier in den Retreats geboten.

Theorie der Veränderung Teil 2: Naturerlebnisse stärken Umweltbewusstsein und -verhalten 

Zweitens zeigen Studien, dass Naturerlebnisse das Umweltbewusstsein sowie umweltfreundliches Verhalten fördern. Während wir fünf Tage in der Natur wandern, werden unsere Achtsamkeit, Ehrfurcht, Staunen und unsere Naturverbundenheit vertieft.

Naturverbundenheit ist wiederum ein entscheidender Faktor für umweltbewussteres Handeln: Wir werden uns in den Retreats unserer Umgebung bewusster - und sind dadurch oft auch motivierter, unseren immer stärker gefährdeten Planeten zu schützen.

Theorie der Veränderung Teil 3: Naturbasierte Übungen nutzen und maximieren diese Potenziale

Die beiden vorigen Punkte zeigen: Naturerlebnisse fördern das Wohlbefinden sowie Umweltbewusstsein und -verhalten.

Naturbasierte Coaching-Ansätze und Übungen nutzen diese Erkenntnisse. Statt in sterilen Praxen begleiten sie Menschen direkt in der Natur und maximieren dadurch die Entwicklung von Selbstwirksamkeit, Selbstwert und Verbundenheit. Bewusste Bewegung, Herausforderungen und Gruppenkontakte in der Natur verstärken diese positiven Effekte

All dies ist Teil der Wander-Retreats. Dadurch können die Retreats dazu beitragen, unsere Entfremdung von der Natur etwas zu vermindern - und ebenso die Kluft zwischen Umweltbewusstsein und tatsächlichem Handeln.

Verbundener leben

Im Wander-Retreat kannst du dir Zeit und Raum nehmen, um deine Verbundenheit mit dir selbst, deinen Mitmenschen und der Natur zu stärken. Mit Leichtigkeit. Und Tiefe.

Melde dich gerne hier. Ich freue mich auf dich!

Sonnenuntergang am Meer